Kindermund tut Wahrheit kund

Auch die Vorsitzenden der AfD-Fraktion Menden sind der Einladung der Bürgermeisterin zur Einweihung des Mahnmals für die ermordeten Mendener Sinti gefolgt. Untermalt von beeindruckender Musik von Klavier und Geige gedachten Wolfgang Grudda und Ralf Berg mit vielen Mendenern der im Jahre 1943 deportierten Menschen.

Besonders berührend war die Verlesung der Opfer-Namen durch Schülerinnen und Schüler einer Mendener Grundschule. Während ein Vertreter der Landesregierung krampfhaft das populistische Narrativ von den bösen Rechten in der feierlichen Veranstaltung platzieren wollte, haben die Kinder in erfrischender Weise den Zusammenhalt der Gesellschaft beschworen: „Keine Ausgrenzungen!“, riefen sie, „Alle gehören dazu!“ und „die Würde des Menschen ist unantastbar!“. Viele Politiker, die nach wie vor große Teile der Bevölkerung ausgrenzen und diskreditieren, nur weil sie anderer politischer Meinung sind, können sich an den ehrlichen Botschaften der Kinder ein Beispiel nehmen.

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